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Blausen Medical
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Vertikale bandverstärkte Gastroplastikß

Der Verdauungsprozess beginnt im Mund, wo durch Kauen und Speichel die Nahrung zerkleinert wird. Die Verdauung geht im Magen weiter, in dem das Essen in eine breiige Flüssigkeit (Chymus) umgewandelt wird. Dieser Speisebrei gelangt als nächstes in den Dünndarm. Hier verdauen die Enzyme der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) und der Leber die Nahrung weiter. Im Dünndarm werden auch sämtliche Nährstoffe und Vitamine absorbiert. Kleine fingerförmige Fortsätze, die den Dünndarm auskleiden, genannt Villi, ermöglichen den Übertritt des verdauten Essens in die Blutbahn. Die vertikale Gastroplastik ist eine Form der Adipositasoperation, welche die Speisemenge, die ein Patient aufnehmen kann einschränkt, ohne dabei den Verdauungsprozess zu verändern. Während der Operation wird ein rundliches Fenster im Magen wenige Zentimeter unter der Mündung der Speiseröhre (Ösophagus), angelegt. Durch eine chirurgische Klammernaht wird ein kleiner senkrechter Beutel vom Fenster aus in Richtung Speiseröhre geschaffen. Dieser Beutel fasst ein Volumen von etwa 20 bis 30g fester Nahrung. Als nächstes wird ein Band durch das Fenster und um den Ausgang des geschaffenen Beutels gelegt. Dieses Band verhindert die Aufdehnung des Ausgangs und kontrolliert zudem die Größe des Ausgangs des Beutels. Dies verzögert die Entleerung der Speisen und vermittelt dem Patienten ein Völlegefühl. Die Patienten müssen im Anschluss an die Operation ihre Essensgewohnheiten verändern. Risiken der Operation sind das Reißen des Bandes und das Versagen der Klammernähte.

Duración: 01:45
Idioma original: Alemán
Publicado el: 29/01/2016
Enfermedades y Condiciones: Enfermedades Mamarias Crónicas

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Vertikale bandverstärkte Gastroplastikß

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